Stabilisierung und Kalibrierung

Stabilisierung und Kalibrierung

Magnetische Stabilisierung

Permanentmagnete erleiden extrem geringe Verluste, außer wenn sie über bestimmte kritische Parameter hinausgetrieben werden, bei denen wir von einem „irreversiblen Verlust“ sprechen. Wenn eine erneute Magnetisierung die gesamte ursprüngliche magnetische Leistung wiederherstellen kann, dann haben die Magnete keinen unwiederbringlichen oder strukturellen Verlust erlitten. Wenn lediglich ein irreversibler Verlust vorliegt und es zu inakzeptablen Unterschieden zwischen Erst- und Folgebetrieb kommt, ist es fast immer möglich, die Magnete so vorzukonditionieren, dass im Betrieb wenig bis gar kein zusätzlicher Verlust zu beobachten ist. (Dies setzt voraus, dass das bestmögliche Material ausgewählt wurde und außergewöhnliche Methoden angewendet werden können.)

Wenn der Verlust während der Nutzung voraussichtlich auf eine erhöhte Temperatur zurückzuführen ist, wird eine thermische Stabilisierung empfohlen. Wenn der Verlust auf eine entmagnetisierende Belastung zurückzuführen ist, sollte eine magnetische Stabilisierung durchgeführt werden.

Magnetische Kalibrierung

Eine Schwankung der magnetischen Leistung (ausgegebener Magnetfluss) ist unvermeidlich. Die meisten Anwendungen können normale Schwankungen des ausgegebenen Magnetflusses tolerieren. Für den Anwendungen, bei denen extrem enge Toleranzen erforderlich sind, können Magnete durch einen partiellen Zuschlag auf eine bestimmte Leistung „kalibriert“ werden. Dies ist in der Regel ein magnetisches Kalibrierungsverfahren, wobei gelegentlich jedoch eine thermische Kalibrierung zum Einsatz kommt, z. B. wenn eine Homogenität bei erhöhten Temperaturen erforderlich ist.

Arnold verfügt über eine umfangreiche Erfahrung bei der Durchführung von thermischen und magnetischen Verfahren. Eine Überlegung ist beispielsweise, dass die thermische Konditionierung entweder im offenen Kreislauf oder im Festlastbereich erfolgen kann.

Bei Anwendungen, die eine stabile Leistung über einen weiten Temperaturbereich erfordern, erwägen viele Kunden die Verwendung von RECOMA® STAB, einer Samarium-Kobalt-Güteklasse mit einer Leistungsänderung von weniger als 50 ppm pro ºC bei einem Temperaturbereich von -40 bis 200 ºC.

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